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Besuch im Bundestag

Bild: David Kenzler

LEADER nach 2028

Am vergangenen Mittwoch kamen über 30 Akteure von LEADER-Regionen aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern in Berlin zu einem Austausch mit Abgeordneten des Bundestages zusammen.

Mit dabei waren Herr Stefan Zierke (SPD) als Organisator sowie Frau Dr. Franziska Kersten (SPD) und Herr Artur Auerhammer (CSU), beide im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat vertreten und damit auch für die Ländliche Entwicklung zuständig.

Thema des Treffens war die Zukunft von LEADER und CLLD in der nächsten Förderperiode (2028-2034) und wie der aktuelle Stand dazu in der EU und im Bund ist. Die große Sorge ist, dass die bisherigen Strukturen so nicht mehr übernommen werden.

Die Vertreter und Vertreterinnen aus den LEADER Regionen haben von der Wirkkraft Ihrer Arbeit und der Fördermittel im ländlichen Raum berichtet und die wichtigsten Forderungen bekräftigt:

  • Verlässliche EU-weite Mindestvorgaben für LEADER im Rahmen der Finanzplanes nach 2027
  • Beibehaltung des Kofinanzierungssatzes der EU von 80%
  • Erhalt der ganzheitlichen und gebietsbezogenen Strategie und der thematischen Breite von LEADER
  • Stärkung der Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) als demokratische Gremien in der Region
  • Verankerung von LEADER in nationalen-regionalen Partnerschaftsplan (NRPP)
  • Einbeziehung von regionalen Akteuren bei der Erarbeitung der Pläne

Alle Beteiligten waren sich einig, dass der bottom-up Ansatz von LEADER eine Erfolgsgeschichte ist, welche erhalten bleiben muss.