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Bundesweites LEADER Treffen

Bundesweites LEADER Treffen in Lüneburg

In der vergangenen Woche lud die Deutsche Vernetzungsstelle Ländlicher Räume Akteure und Akteurinnen des LEADER-Förderprozesses nach Lüneburg ein.

Der Fokus lag in diesem Jahr auf der Zukunft von LEADER in der nächsten EU-Förderperiode 2028–2035. Daneben gab es spannende Einblicke in die Arbeit vor Ort in den Regionen und schöne Projekte wurden vorgestellt.

So führte eine Exkursion unter anderem in die LEADER-Region Heideregion Uelzen., wo das Handwerksmuseum Suhlendorf besucht wurde, in dem insgesamt 26 Handwerksberufe in ihrer Historie gezeigt werden. Am Oldenstädter See förderte die Lokale Aktionsgruppe (LAG) die Anlage einer Dirt-Bike-Bahn, um Jugendlichen vor Ort ein alternatives Sportangebot zu bieten. Und in der Kurstadt Bad Bevensen wurde ein Rollator-Parcours errichtet, um den vielen Menschen in der örtlichen Reha-Klinik sowie mobilitätseingeschränkten Personen den Umgang mit Hindernissen des Alltags zu erleichtern. Die Projekte vermittelten einen guten Einblick in die Vielseitigkeit der ländlichen Regionen in Niedersachsen.

Zur Zukunft von LEADER gab es eine große Gesprächsrunde mit Menschen aus Politik und Praxis. Dabei waren unter anderem Sabrina Rapp (MdEU), Michael Schmitz (Europabüro des Deutschen Landkreistages), Bernd Söntgerath (BMLEH), Martina Weber (Niedersächsisches ML) sowie Vertreter und Vertreterinnen der BAGLAG (Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen). LEADER wird auch in der nächsten Förderperiode eine Perspektive haben – wie diese konkret aussieht, wird derzeit noch verhandelt.

Die Entwicklung des Ländlichen Raums muss auch über die Landwirtschaft hinaus einen Platz in den Regionen haben.