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Zwischenevaluierung LAG Börde

Bericht zur Zwischenevaluierung – Zusammenfassung der Ergebnisse

Im vorliegenden Bericht zur Selbstevaluierung wird eine Bilanz gezogen: zur Arbeit der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Börde im Zeitraum von 01/2024 – 12/2025 sowie zum Stand der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie „Stroh zu Gold“ zum Stichtag 31.12.2025.

• Die Lokale Aktionsgruppe Börde ist mit 24 Mitgliedern aus dem Gebiet der Städte Oschersleben (Bode), Gröningen und Kroppenstedt sowie der Gemeinden Am Großen Bruch und Ausleben etabliert. Die funktionierende Struktur und territoriale Ausstattung sind die Grundlage für die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit. Eine weiterhin enge Zusammenarbeit mit der LAG Bördeland wird angestrebt.

• Mit Stand zum 31.12.2025 sind vom insgesamt verfügbaren Gesamtbudget von 9.256.421,00 EUR knapp 81 % durch Projekt aus der Region gebunden. Nach vier Projektaufrufen sind im ELER noch knapp 15%, im EFRE 26% und im ESF+ 18% der Mittel verfügbar. Trotz des verzögerten Starts der Förderperiode konnte ein Großteil der Mittel gebunden werden. Ziel ist die Begleitung der Projekte bis zur endgültigen Auszahlung der Mittel und somit die vollständige Ausschöpfung des gesamten FOR (Finanzieller Orientierungsrahmen).

• Die Hälfte aller Handlungsfeldziele wurde dabei mit Vorhaben unterlegt. Besonders das Handlungsfeld 2 „Wertschöpfung in der Börde“ konnte bisher kaum durch ein Projekt bedient werden. Hier sollte in der fortschreitenden Förderperiode der Fokus gelegt werden. Hinsichtlich veränderter Rahmenbedingungen sollten hier für die nächste Förderperiode auch thematische Anpassungen geprüft werden.

• Die Arbeit im Verein sowie den Entscheidungs- und Projektauswahlprozessen werden als durchweg positiv wahrgenommen. Die LAG ist in der Region gut vernetzt und profitiert von der Ausstattung des Aktionsraumes. Die einzelnen – Institutionen Vorstand, Mitgliederversammlung und Regionalmanagement – übernehmen dabei abgestimmt die Aufgaben und sorgen für eine effiziente und transparente Arbeitsweise.

• Die LAG ist im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit mit einer eigenen Website, einem Auftritt bei Instagram, Printprodukten und regelmäßigen Pressemitteilungen über die Aktivitäten der LAG präsent. Auf diesen Plattformen werden kontinuierlich Informationen geteilt und die Bevölkerung in der Region eingebunden. Dennoch sollte auch hier der Fokus darauf liegen, noch mehr über die Arbeit und das Förderprogramm LEADER/CLLD zu berichten.

• Die eigenständige Arbeit der LAG in dieser Förderperiode wurde begrüßt. Der Bottom-up-Ansatz muss erhalten bleiben, ebenso wie die etablierten Strukturen in der Region. Die LAG wünscht sich auch den Erhalt von LEADER/CLLD in der nächsten Förderperiode, um mit der erfolgreichen Arbeit fortsetzen zu können.